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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 691 mal aufgerufen
 türkisch lernen
Thomas Offline



Beiträge: 279
Punkte: 510

12.11.2010 23:51
türkisch Kochen antworten

Habe eine sehr schöne Seite gefunden , in denen deutsch / türkisch gekocht wird.
Sehr schöne Videos....schaut mal unter: http://kochdichturkisch.de/

Bin schon Fan davon ....

Viel Spaß bim Nachkochen

Kerstin

nobby Offline




Beiträge: 766
Punkte: 3.035

13.11.2010 00:38
#2 RE: türkisch Kochen antworten

Das ist ja super, die Videos sind toll. Ist gleichzeitig ein Sprachkurs. Ich kann nur sagen: ran an die Töpfe

Viele Grüße
Nobby

HELMUT Offline



Beiträge: 107
Punkte: 885

16.11.2010 07:15
#3 RE: türkisch Kochen antworten

Das mit den Videos ist wirklich sehr gut gemacht. Man/frau kann auch die Machart sehen, was beim Nachmachen sehr hilft. Bilder sagen einfach mehr, als nur Worte.

Was ich und insbesondere meine Frau nicht gut finden, ist die Lobpreisung des Opferfestes. Ich empfehle keiner deutschen Familie mit Kindern daran teil zu nehmen. Die Tiere werden auf der offenen Straße geschlachtet, d. h. den Tieren (Lamm, Ziegen u. a.) wird die Kehle aufgeschnitten und das Blut spritzt über die Straße. Wenn meine Frau zu dieser Zeit in der Türkei ist, geht sie 5 Tage nicht mehr auf die Straße und schaut kein türkisches Fernsehen. Das ist die andere Seite des Opferfestes. Es soll auf Abraham zurück zu führen sein, der wollte ja seinen eigenen Sohn opfern. Da kann man auch nichts besseres erwarten. Meine Frau sagt, sie wollen mit dem Oferfest die "Gewalt" verherrlichen. Wir haben Weihnachten, um unsere Verwandte u. a. zu besuchen.

Für die, die es nicht wissen, meine Frau ist Türkin.

Thomas Offline



Beiträge: 279
Punkte: 510

16.11.2010 22:15
#4 RE: türkisch Kochen antworten

Hallo ,
obwohl das Opferfest eigentlich nichts mit dem " türkisch Kochen " zu tun hat ...oder doch...ein wenig....
möchte ich hier nochmal ein paar Infos zum Opferfest einstellen....
dazu gäbe es noch viiiiiele Infos....aber ich denke das reicht erst mal.

Kerstin

---------------
Das Opferfest folgt auf den "Tag von Arafat", an dem Millionen von Pilgern in der baumlosen Ebene von Arafat vor Mekka einen Tag lang vor Gott im Gebet ausharren, ihre Bereitschaft als Muslime, Gott zu dienen, bezeugen und sein Erbarmen erflehen. An diesem Tag wird die Brücke geschlagen zwischen der Zeit vor aller Schöpfung, an dem der koranischen Erzählung nach Gott alle zukünftigen Nachkommen Adams versammelte, um ihren Gehorsam einzufordern, und der Zeit nach der Auferstehung der Toten, in der sich die Auferstandenen zum letzten Gericht vor Gott nochmals versammeln werden.


Am darauffolgenden Tag, dem Opferfest wird dann ein Tier geschlachtet und mit diesem Opfer an Ibrahim (Abraham) erinnert, der im Koran als erster "Gottergebener", auf arabisch "Muslim", bezeichnet wird. Die Abrahamserzählung der Hebräischen Bibel findet sich mit leichten Abwandlungen auch im Koran. Ibrahim wird hier aufgefordert seinen Sohn zu opfern, und der kommt dem auch gehorsam nach, worauf Gott mit einem Engel eingreift und anstelle des Sohnes (Isaak in der Hebräischen Bibel, Ismail nach islamischer Tradition) einen Schafbock als Opfer anbietet.

"Da verkündeten WIR ihm [Ibrahim] einen langmütigen Knaben. Als dieser das Alter erreicht hatte, dass er mit ihm laufen konnte, sagte er: »Mein lieber Sohn, ich sehe im Schlaf, dass ich dich schlachte. Schau jetzt, was du meinst.« Er sagte:»O mein Vater, tu, was dir befohlen wird. Du wirst finden, so Gott will, dass ich zu den Standhaften gehöre.« Als sie sich beide ergeben gezeigt hatten und er ihn auf die Stirn niedergeworfen hatte, da riefen WIR ihm zu:»O Ibrahim, du hast das Traumgesicht wahr gemacht.« So vergelten wir den Rechtschaffenen. Das ist eine offenkundige Prüfung. Und wir lösten ihn mit einem großen Schlachtopfer aus." (Sura As-Saffat 37, 101-109)


Die Verbindung zu Ibrahim herzustellen, heisst für einen Muslim Verbindung mit dem ersten Muslim aufzunehmen und diesen Akt des Gehorsams und der Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit zu wiederholen.

Ursprünglich war das Tier, das geopfert wurde, die Lebensgrundlage des nomadischen Menschen. Ein Tier zu opfern, zu töten, heisst damit auch diese Lebensgrundlage schmälern und ganz real ein Stück mehr auf Gott vertrauen im "Kampf" ums Dasein. Daneben steht das Teilen des Fleisch des Opfertieres mit anderen, den Mittellosen, und dann wird aus dem unmittelbaren Gottvertrauen vielleicht Dankbarkeit und das Bewusstsein des reich gesegnet Seins.


Festtage

Die Festlegung des Opferfestes unterliegt den Besonderheiten des islamischen Kalenders, eines Jahreskalenders mit 12 Mondmonaten zu 29 oder 30 Tagen von Neumond zu Neumond. Somit ist das islamische Jahr um 10 Tage kürzer als das Sonnenjahr und damit wandern auch alle islamischen Festtermine jedes Jahr in unserem Kalender um 10 Tage nach vorne.

Das viertägige Opferfest beginnt in den Moscheen am frühen Morgen mit einem relativ kurzen Festgebet mit Predigt. Die Moscheen sind bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach dem Gebet werden Süßigkeiten herumgereicht und vor der Moschee begrüßen und beglückwünschen sich alle. Die folgenden Tage werden genutzt, um die Kinder zu beschenken und Verwandte und Freunde zu besuchen. Es ist weiterhin Brauch, sich vor dem Fest neu einzukleiden. Im manchen muslimischen Ländern geben die Arbeitgeber dazu eine besondere Prämie.


Opfertier

Das Opferfest erfordert auch hier in Deutschland eine besondere Spende. Jedes erwachsene Familienmitglied, das wirtschaftlich dazu in der Lage ist, sollte am ersten oder zweiten Tag des Festes ein Tier, Schaf oder Kalb, als Opfer schlachten lassen. Das Fleisch des Tieres soll in drei Teile aufgeteilt werden und sowohl den Familienangehörigen als auch den Verwandten und Nachbarn und dann den Bedürftigen zukommen. Interessant ist, dass die Scharia, das islamische Religionsgesetz, ausdrücklich darauf hinweist, dass der Anteil des Nachbarn auch an einen muslimischen, einen christlichen oder jüdischen Nachbarn weitergegeben werden kann.

Die wenigsten Muslime unterziehen sich aber hier in Deutschland noch der Mühe, an diesem Tag einen Landwirt aufzusuchen und dort vor Ort ein Schaf schlachten zu lassen. Es gibt es in Deutschland immer noch Schwierigkeiten mit der Genehmigung einer islamisch vorgeschriebenen Schlachtung, einer Schächtung, die zwar jüdischen Gemeinschaften erlaubt ist, aber muslimischen Gemeinschaften immer wieder versagt wird. Die meisten Muslime lassen es dann dabei bewenden, einen Betrag von 100 bis 150 Euro für ein Schaf oder 300 Euro für ein Kalb einem Verwandten oder einer Moschee zukommen zu lassen, die dann für dieses Geld ein Tier erwerben, und z.B. in Bosnien, in Tschetschenien, im Kosovo oder der Türkei schlachten lassen und dort dann an Notleidende weiterzugeben. Manche spenden auch eine bestimmte Geldsumme gleich für wohltätige Zwecke.

Übrigens, der Glückwunsch "gesegnetes Fest" zu diesem Anlass heißt auf türkisch "Bayraminiz mübarek olsun" und auf arabisch "Id mabruk".

OS_Micha Offline




Beiträge: 34

17.11.2010 22:48
#5 RE: türkisch Kochen antworten

@Kerstin....gefährlich dünnes Eis... ohne Quellnachweis

Unter einem Plagiat (von lat. plagium, „Menschenraub“) wird im Urheberrecht allgemein das bewusste Aneignen fremden Geistesguts verstanden. Die weitere Definition ist umstritten. Eine Auffassung setzt für ein Plagiat die Benutzung eines urheberrechtlich geschützten Werkes voraus. Eine unerlaubte Benutzung liegt vor, wenn ein Werk ohne Zustimmung des Urhebers unverändert übernommen, umgestaltet oder bearbeitet wird (§ 23 UrhG)[1] Das so veränderte Werk muss dann noch vom Plagiator als sein eigenes ausgegeben werden.

Nach anderer Ansicht bedeutet Plagiat nur das Unterlassen der Quellenangabe bei einer sonst erlaubten Benutzung des Werkes. Nach dieser Meinung ist Plagiator, wer als Inhaber eines Nutzungsrechts die eigene Urheberschaft behauptet oder wer bei zulässigen Zitaten (§ 51 UrhG) das zitierte Werk nicht angibt.[2]

Sogar Selbstplagiate sind möglich. Der Urheber ist zwar berechtigt, bei der Schöpfung eines neuen Werkes ein älteres Werk zu benutzen. Wenn aber die Rechte an dem älteren Werk auf einen Erwerber übergegangen sind, ist das ältere Werk nicht frei (§ 24 UrhG).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat Wikipedia

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Thomas Offline



Beiträge: 279
Punkte: 510

19.11.2010 09:59
#6 RE: türkisch Kochen antworten

Hallo Micha,
da ich nicht so ein Internet profi bin , ist mir das nicht aufgefallen.
Aber danke für den Tip....
Hier hab ich es gefunden....
http://www.wshoffmann.de/artikel/kurban.html

Hoffe das ist dann o.k. so



Kerstin

OS_Micha Offline




Beiträge: 34

19.11.2010 12:55
#7 RE: türkisch Kochen antworten

Ja Kerstin, ich helfe gern wenn ich kann.
Es war auch nicht bös gemeint, ich glaube so wird es dem langjährigen Studium des Herrn Hoffmann gerecht. Kannst ja mal was schönes "Türkisches Kochen" für den Mann.

Liebe Gruesse an die Forumsmitglieder und nach Gazipasa

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